Brandverlauf

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Der Brandverlauf lässt sich in die folgenden Phasen einteilen:

 

Entzündung, Entstehungsbrand, Flash Over, vollentwickelter Brand, abklingender Brand.

Dabei stellt die folgende Abbildung den Zusammenhang zwischen der Brandtemperatur und der Branddauer dar.

 

Eine Zündquelle bringt einen brennbaren Stoff zur Entzündung und zum Brennen, wodurch so viel Wärme entwickelt wird, dass weiteres Material gezündet wird. Die Brandentwicklung steigert sich durch verstärkte Wärmeabgabe und Temperaturerhöhung der Umgebung. Wärmestrahlung und Temperatur sind inzwischen so hoch, dass die gesamte im Raum befindliche Brandlast sich zersetzt und ein zündfähiges Gemisch entsteht. Wenn es zündet, führt es zu einer außerordentlich hohen, häufig explosionsartigen Geschwindigkeit der Flammenausbreitung über den gesamten Raum, der als Flashover bezeichnet wird und zum voll entwickelten Brand überleitet.

Das Feuer durchdringt Türen, Wände, Decken, Fenster und springt auf benachbarte Räume über. Schließlich steht das ganze Gebäude in Flammen. Die Raumtemperaturen erreichen über 1.000 °C, und die gesamte im Gebäude befindliche Brandlast brennt. Je nach Höhe der Brandlast überschreitet das Feuer jetzt seinen Höhepunkt und tritt in die abklingende Phase ein, in der das Gebäude mehr oder weniger schnell vollständig ausbrennt.“